Im November ist die Geschäftsstelle aufgrund von Schulungen nur Donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

Die beiden Altklosteraner Sportclubs wollen zu einem Verein werden. Der TSV Altkloster und der Post SV haben dazu bereits die Zustimmung ihrer Mitglieder. Nun soll die Planung Fahrt aufnehmen: 2020 soll der neue Verein an den Start gehen. Drei Stadtvereine sind zu viel für die Größe Buxtehudes: Das war das Ergebnis der Sportentwicklungsplanung 2016 der Stadt Buxtehude. Für Susanne von Arciszewski (Präsidentin TSV Buxtehude/Altkloster) und Jörg Grote (Vorsitzender Post SV) war das der Stein des Anstoßes, Gespräche zu führen – über einen gemeinsamen Sportverein. Davon würden beide Vereine profitieren. Der Mangel an Ehrenamtlichen, unter dem viele Sportvereine leiden, könnte so besser aufgefangen werden. Das gilt auch für die Situation der Übungsleiter und Trainer beider Vereine. Außerdem seien in den vergangenen zehn Jahren die Mitgliederzahlen rückläufig: „Die Jugend ist nicht mehr so vereinsorientiert“, erklärt von Arciszewski.

Bei einer Verschmelzung beider Vereine hätte der neue Club über 3000 Mitglieder.  Der PSV hat aktuell rund 1000 Mitglieder, beim TSV sind es rund 2300. Dabei geht es auch um die Akquise von Sponsorengeldern. „Es ist was anderes, wenn ein Verein mit 3300 Mitgliedern anfragt“, sagt Grote. Außerdem würden die Kosten für Mitarbeiter, Geschäftsstelle und Trainer geteilt werden. Die Mitglieder sollen sich nach der Verschmelzung über ein breites Angebot an Sportarten freuen können. Eine finale Auswahl für das  Sportprogramm  gebe  es  noch  nicht, aber Mitglieder beider Vereine sollen bereits die aktuellen Angebote beider Vereine nutzen können. Schon jetzt ist die Tischtennis-Sparte beider Vereine  zusammengelegt  worden  und damit die größte Tischtennis-Abteilung im Landkreis.  „Das zeigt ja, wie überaus erfolgreich   und gut die Verschmelzung funktionieren kann“, sagt Grote.

Verschmelzung bis 2020 geplant

Von Arciszewski und Grote sprechen beim neuen Verein oft von Verschmelzung und nicht von Fusion. Das hat einen einfachen Grund: Bei einer Fusion müssten alle Mannschaften als „neuer“ Verein in der untersten Liga starten. Ein undenkbares Szenario für die höherklassigen Teams, wie die Regionalliga-Volleyballer des TSV. Etwas Zeit haben sie noch, eine Lösung zu finden: Der neue Altklosteraner Verein soll 2020 an den Start gehen. „Das wäre doch auch schönes Gründungsjahr“, sagt von Arciszewski. „Und so lange braucht es auch“, ergänzt Grote.

Seit dem vergangenen Herbst gibt es offizielle Treffen des neunköpfigen „Verschmelzungsteams“, inzwischen etwa alle zwei Monate. Auch zuvor besprachen sich von Arciszewski und Grote schon unverbindlich. „Wir können gut und offen reden“, sagt Grote über das Team, dem auch das TSV-Mitglied Tobias Demann angehört. Demann ist als Rechtsanwalt und Notar für die juristischen Fragen der Fusion verantwortlich. „Wir wollen da keine Fehler machen“, sagen Grote und von Arciszewski. Deshalb versuchen beide Vereine, die Verschmelzung so transparent wie möglich zu  gestalten. Bereits zu Weihnachten ging ein Schreiben an die Post- und TSV-Mitglieder raus. Es war die Einladung zu den jeweiligen Jahreshauptversammlungen mit dem Hinweis, dass über tiefergehende Gespräche abgestimmt werden soll. In beiden Fällen gab es, „bis auf eine Handvoll Enthaltungen“ geschlossene Zustimmung.

Traum vom einzigen Verein für Buxtehude

Besonders für den PSV sei es ein wichtiger Schritt. Grote spricht kurz nach dem Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen vom „Auslaufmodell Post SV“ – weil die Post nach der Privatisierung gar nichts mehr mit dem Verein zu tun hat. Eigentlich träumt Grote sogar von einem einzigen großen Hansestadt-Verein für Buxtehude, mit dem BSV an Bord. „Wir dachten, es ist besser, wenn erst einmal zwei kleinere Vereine zusammengehen“, erklärt von Arciszewski. Ein weiterer Zusammenschluss zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen: „Die Tür ist sicher nicht zu. Wenn es soweit ist, müssen wir sehen, wie es läuft und was wir vielleicht übersehen oder falsch gemacht haben.“ Der BSV hatte Anfang des Jahres angeboten, sofort einen Großverein für die Stadt zu gründen. Das hatten Post SV und TSV zum damaligen Zeitpunkt abgelehnt. Für das Verschmelzungsteam steht derweil noch viel Planung an. Die Satzung, Bildung eines Vorstands, Wahl der Geschäftsstelle – all das wird in den kommenden Monaten auf sie zukommen. Vereinsname, Logo und Farben – für die Mitglieder besonders spannende Themen – stehen noch nicht fest. Dabei sollen die Mitglieder Mitspracherecht haben. „Wir werden vier  bis sechs Vorschläge zur Abstimmung bringen“, sagt von Arciszewski. Gerade in den Farben solle sich jeder wiederfinden. „Wir sind mit den grün-weißen Farben von Altkloster natürlich im Vorteil“, sagt die TSV-Präsidentin. Beide Vereine sollen sich im Namen und in den Farben wiederfinden können.

Quelle: Mario Battmer - Volontär Stader/Buxtehuder/Altländer Tageblatt

 

 

 

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